Ja, wir alle kennen sie und uns alle verbindet wahrscheinlich eine Hass-Liebe mit ihr: Die To-Do-Liste. Oft hören wir von Mamas, dass sie zwar zum Einen hilft, nichts zu vergessen, zum Anderen aber auch frustriert. Wenn man mal wieder nicht alles geschafft hat. Wenn die Liste am Abend voller ist als am Morgen.

Um dieses Tool des Zeitmanagements neu zu beleuchten, haben wir dir hier unsere 5 Top-Tipps für die perfekte To-Do-Liste zusammengestellt.

  • Mach dir eine Wanna-Do-Liste!

Es geht nicht nur darum, was du tun MUSST, sondern auch um die Frage:

Was MÖCHTEST du heute tun?

Baue bewusst auch diese Punkte in deinen Tag ein, das wird dich unheimlich motivieren und die Pflichtaufgaben fallen nicht mehr so schwer. Vielleicht ist es ein Spaziergang in der Natur oder ein Telefonat mit einer guten Freundin. Auch das gehört in deinen Tagesplan. 

  • Suche dir ein Tool das für dich funktioniert!

Es gibt zahlreiche digitale und manuelle Tools und Möglichkeiten für eine To-Do-Liste. Wir nutzen sowohl privat als auch geschäftlich das digitale Tool Trello (unbezahlte Werbung) und haben hier mehrere Boards mit Ideen, anstehenden Aufgaben, Aufgaben an denen wir aktuell arbeiten uns erledigten Aufgaben.So haben wir immer einen aktuellen Stand, was zu tun ist. 

Du kannst solch eine Liste auch zusammen mit deinem Partner führen um den Überblick zu behalten.

Es gibt auch Menschen, die gerne per Hand aufschreiben, was zu tun ist. Ob auf einem Zettel den ihr an einem festen Platz habt (am Kühlschrank), auf Klebezentteln, die ihr wegwerft wenn sie erledigt sind oder in einem Notizbuch oder Bullet Journal.

Wichtig für die Motivation ist immer: abhaken!

Denn das ist doch wohl der schönste Moment mit deiner To Do-Liste, oder?

  • Teile deine Aufgaben in kleine Happen!

Schaffe dir dadurch Teilerfolge. Beispiel: Mein To Do ist es, mein Auto zu verkaufen. Puh, ganz schön große Aufgabe. Was bedeutet das in Teilschritten? Auto putzen, Auto fotografieren, Text entwerfen, Preis kalkulieren, Auto in einem Online-Portal einstellen, usw.

Auch wenn das umständlich erscheint: Schreibe Teilschritte auf, denn so hast du viele kleine Erfolgserlebnisse auf dem Weg zum Ziel

Und die Aufgabe wirkt insgesamt nicht mehr so bedrohlich und diffus.

  • Erledige das Unangenehmste sofort und verbinde es mit etwas Angenehmen!

Wir alle kennen diese Aufgaben: sie stehen eben da aber alles in uns sträubt sich dagegen, sie zu erledigen. Bei mir ist das ab und an das Putzen.

Es hilft mir, das gleich am Anfang des Tages zu erledigen und es mit etwas Angenehmen zu verbinden.

Zum Beispiel höre ich beim Putzen Hörbücher oder Podcasts. Das macht das Ganze zwar noch nicht zu meinem Hobby aber halb so schwer. Schalte doch mal den Glücksheldin-Podcast beim nächsten Hausputz ein 🙂

  • Belohne dich und akzeptiere, dass du genug bist!

Wenn du am Abend einiges (oder auch weniges) von deiner Liste erledigt hast, dann sei bewusst stolz auf dich. Schaffe dir einen Glücksmoment, um dich zu belohnen. Das kann zum Beispiel ein Wanna-Do sein.

Auch wenn du in deinen Augen nicht viel geschafft hast, oder auch “nicht genug”, dann mache dir bewusst dass das okay ist.

Sei gnädig mit dir uns akzeptiere dass es einfach ist, wie es ist. Feiere dich trotzdem. Denn immer gilt: Du bist genug.

So, das waren unsere 5 Tipps für einen gelassenen Umgang mit deiner To-Do-Liste.

Achja, hier noch unser Zusatztipp:

Schreibe dir auch mal eine Not-Do-Do-Liste. Was möchtest Du nicht mehr tun? Was sein lassen? Womit möchtest Du Dich nicht mehr gedanklich herum schlagen?

Weniger motzen? Weniger ärgern? Das macht unheimlich Spaß und entstresst 🙂

Hier kannst du weiterlesen, was zu tun ist, wenn dein Mann es nicht hin bekommt mit den Kids.

Und hier bekommst du DEN Tipp, um dich dauerhaft besser zu fühlen.