Wir können als Eltern einiges tun, um unsere Kinder bei zuviel Stress mit Entspannungsübungen zu unterstützen.

Falls du das möchtest aber noch nicht genau weißt, wo du ansetzen sollst, und welche welche Übungen, Entspannungsverfahren einfach in euer Leben zu integrieren sind und gut funktionieren, dann bist du hier richtig.

1. Wieso braucht dein Kind Entspannungsübungen?

Hast du auch das Gefühl, dein Kind hat zu viel Stress und steht unter Anspannung?

Wünschst du dir, dass dein Kind einfach einmal in Ruhe Kind sein kann?

Vielleicht schläft dein Kind schlecht und tut sich schwer, sich zu entspannen?

Möchtest du dein Kind spielerisch und kindgerecht mental stärken für sein Leben? 

Es soll aber nicht gleich das volle Programm mit Yoga oder progressive Muskelentspannung sein?

Wahrscheinlich haben viele Mütter diese Wünsche. Wir, Kathi und Olivia, übrigens auch. Doch das Leben der Mutter und des Kindes laufen oft anders: Hausaufgaben, Schule, Freundschaften, Konkurrenzdenken in Schule und Kindergarten, Mobbing und so weiter können Kinder überfordern.

Das kann ganz schön Druck machen, auch schon den Allerkleinsten. Entspannen kann da schwierig werden.

Die gute Nachricht ist: Du kannst dein Kind unterstützen, wenn es zu viel Stress hat!

Wir wollen dir daher hier einige ganz konkrete Unterstützungsmöglichkeiten, unter anderem konkrete Entspannungsübungen vorstellen. So kannst du dein Kind ganz bewusst aber auch ganz einfach dabei unterstützen, Stress abzubauen sowie Ruhe und Entspannung zu finden.

2. Fantasiereisen für Kinder

Eigentlich ticken die Kleinsten ja ganz ähnlich wie wir. Wo viel Anspannung im Körper, in den Muskeln aber auch im Geist ist, da sollte Entspannung folgen.

Meditation und Entspannungsübungen verhelfen Kindern nachgewiesenermaßen dazu, innerlich ruhig zu werden und zu Selbstvertrauen. Zudem verbessern sie die Fähigkeit zur Konzentration.

Die Fantasiereise ist im Gegensatz zu Übungen wie dem autogenen Training ein Entspannungsverfahren, das auch für Kinder einfach und gut zugänglich ist.

Es führt über fantasievolle, spielerische Geschichten, die das Kind gedanklich miterlebt, auf kindgerechte Weise an das Thema Entspannungstechniken, wie autogenes Training, Yoga, progressive Muskelentspannung und Meditation heran. Die Kinder richten dadurch, dass sie die Reisen hören und innerlich miterleben, entspannt ihren Blick nach innen, ins Reich der Fantasie.

Das Besondere an unseren Fantasiereisen ist, dass sie immer Elemente enthalten, die für die Kinder stärkend und motivierend sind. Dazu kommt, dass sie anders als andere Entspannungstechniken absolut magisch und damit faszinierend sind. In den Geschichten animieren wir die Kinder außerdem dazu, etwas Positives aus der Fantasiereise mit in den eigenen Alltag zu nehmen.

2.1 Wie kann das deinem Kind helfen?

Wenn dein Kind zu viel Stress hat, fördern Fantasiereisen also das Wohlbefinden und das Selbstvertrauen deines Kindes. 

Der schöne Nebeneffekt: Du erhältst ein wenig Ruhe, du legst dich dazu und lauschst oder du hast Zeit, etwas anderes zu tun. Und deinen Kindern geht es dabei gut – eine win-win-Situation 🙂

Hier bekommst du noch mehr Informationen zu unseren Fantasiereisen, zu den Hintergründen und dazu, was euch genau erwartet. 

Oder ihr probiert es einfach aus: Hier findest du alle Fantasiereisen gesammelt auf einer Seite. 

Wenn du unsere Fantasiereisen als Datei zum Download möchtest, kannst du sie für kleines Geld in unserem Glücksheldin-Shop erwerben.

3. Meditation mit positivem Anker

In der Psychologie gibt es den Begriff des Anker-Setzens, das hast du vielleicht schon mal gehört.

Einen Anker zu setzen heißt einen externen also aus dem Außen kommenden Reiz mit einer bestehenden Erfahrung zu verknüpfen.

Grundsätzlich kann jeder einen Anker selber setzen, er kann aber auch über Reize bewusst von außen gesetzt werden. Wir können dafür alle möglichen Sinneskanäle nutzen (Bilder, Gerüche, Gefühle, Geschmäcker, Empfindungen…).

Ist ein Anker in uns einmal gesetzt, können wir immer wieder darauf zugreifen und ihn sozusagen immer wieder auslösen. Haben wir also ein positives Gefühl geankert, so können wir es, z.B. durch eine bestimmte Bewegung wieder hervor rufen.

3.1 Wie kann das deinem Kind helfen?

Eine Fantasiereise ist eine tolle Entspannungsübung für dein Kind, wenn es zuviel Stress hat. Das Ganze hört sich vielleicht erst einmal etwas komplex an, ist aber ganz unkompliziert. Wir können dadurch unseren Kindern ganz entspannt für schwierige Situationen etwas Kraftvolles mitgeben.

Genau dafür haben wir im Glücksheldin-Podcast in Episode 72 eine Meditation für Kinder veröffentlicht.

Hier findest du sie ohne Vorwort und Glücksheldin-Musik zum Meditieren für kleines Geld zum Download im Glücksheldin-Shop.

Wir haben sie wie immer selbst geschrieben und eingesprochen. Sie sind gut durchdacht, von Kindern geprüft und du kannst sie deinen Kindern ohne Bedenken zum Hören geben.

Wenn du möchtest, höre und mache doch einfach mal mit, auch für Erwachsene ist das Ankern eine gute Methode.

Am besten nutzen kannst du diese Art von Entspannungsübung für Kinder ab dem Schulkindalter, um zum Beispiel für schwierige Situationen oder bei zuviel Stress einen positiven Bezugspunkt zu setzen, Sicherheit zu geben, Stress vorzubeugen und Konzentration zu fördern.

Dein Kind kann diese Entspannungstechnik ruhig öfter machen, damit wird die Meditation sogar noch wirksamer, denn je öfter der positive Anker gesetzt bzw. gesichert wird, desto besser. Wenn dein Kind also zuviel Stress hat, kann das absolut helfen.

4. Stärkendes Ritual am Abend

Wer unseren Podcast kennt, der kennt auch diese Übung: Bei jedem Abendessen lassen wir, Olivia und Kathi jeden aus der Familie zu Wort kommen. Jedes der Kinder (und jeder der ERwachsenen) beantwortet die folgenden drei Fragen:

  • Was war heute das schönste Erlebnis deines Tages?
  • Was war das blödeste heute?
  • Wem hast du heute geholfen?

4.1 Hintergrund zu Frage 1

Die erste Frage der Übung eröffnet das Gespräch, sie lenkt den Fokus auf das Positive, auf das, was heute gut war. Es sind gerade bei den Kindern ganz rührende Dinge dabei, die sie als das Schönste betrachten. Jeder in der Familie kann beim anderen den Glücksmoment mit spüren und alle freuen sich füreinander. Das bingt wirklich eine tolle Stimmung in deine Familie.

4.2 Warum Frage 2

Die zweite Frage stellen wir um das was die Kinder gerade im negativen Sinne beschäftigt, nicht auszuklammern und einfach mit zu bekommen. Gibt es einen Konflikt mit einem anderen Kind? Knabbert das Kind noch an einem Satz der Eltern? Oder ist sonst etwas aus dem Gleichgewicht geraten? Du kannst deinem Kind durch aufmerksames Zuhören und indem du Verständnis zeigst, signalisieren, dass es normal ist, solche Momente zu haben. Zudem entsteht das Gefühl beim Erzählenden nicht alleine mit der Situation zu sein. 

4.3 Und wieso Frage 3?

Die dritte Frage dieser Übung drückt den Wert der Hilfsbereitschaft aus, der uns wichtig ist. Er rückt den Fokus dahin, was wir für andere tun können und getan haben. Selbstverständlich kannst du die Frage auch ersetzen mit etwas anderem, das dir und euch als Familie besonders wichtig ist. Wir haben immer wieder die Frage integriert: „Was fandest du heute bei jemandem anderen aus der Familie besonders gut?“. Hierbei legt man den Fokus auf das, was wir als Familie füreinander tun, wie wir uns unterstützen und uns gegenseitig Vorbild sind.

4.4 Was sind Rituale?

Ein Ritual zeichnet sich dadurch aus, dass es regelmäßig und nach einem gewissen Schema passiert. Zu Beginn braucht es eventuell ein bisschen mehr Energie, und Erinnern von deiner Seite, bis die Kinder das Vorgehen verinnerlicht haben. Unsere Erfahrung zeigt aber, dass Kinder die Fragerunde bereits nach kürzester Zeit selbst einfordern und diese besondere Familienzeit sehr genießen. 

Rituale bringen deinen Kindern Sicherheit, sie setzen einen positiven Rahmen um euer Familienleben und sind wahnsinnig wertvoll für die Entwicklung deiner Kinder.

5. Unser Zusatztipp für dich

Wenn dein Kind zu viel Stress hat: Gestalte mit deinen Kindern deine ganz eigenen Rituale. Was macht euch zusammen Spaß? Welche Dinge bringt euch zur Ruhe? Welche Aktivitäten könnt ihr so richtig genießen?

Hier einige Anregungen:

  • morgends vor dem Aufstehen eine Runde kuscheln
  • gemeinsam am Tisch sitzen und malen
  • ein ermutigendes Familien-Mantra am Morgen oder am Abend
  • ein Lied, das euch allen gute Stimmung bringt, zu einer bestimmten Zeit zusammen anhören
  • zusammen eine Runde Yoga machen
  • andere Entspannungsübungen, die euch Spaß machen (z.B. Fantasiereise hören :))
  • das allabendliche Vorlesen und Aneinanderkuscheln

Das braucht nichts Riesiges zu sein, gerade die kleinen Dinge bleiben den Kindern im Gedächtnis. Hauptsache ist, dass die Rituale euch allen Spaß machen, Entspannung schenken und regelmäßig wiederholt werden.

Viel Spaß beim Ausprobieren wünschen wir euch. Glaub´ uns, es bringt wirklich etwas und dein Kind wird es dir danken.

Hier kannst du nachlesen, wie du Leichtigkeit in dein eigenes Leben bringen kannst.

Hier findest Du unsere Fantasiereisen im Glücksheldin-Shop.

Hier kannst du unsere Kinder-Meditation „Krafttier“ direkt anhören:


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