Warum es sich für dich lohnt, anderen eine Freude zu machen.

Vor einiger Zeit habe ich damit begonnen, bewusst den Menschen um mich herum eine Freude zu machen. Und damit meine ich hier nicht Geschenke oder Dinge die ich ihnen schenke (mache ich natürlich auch manchmal :)), sondern ich meine völlig kostenlose Geschenke, die dennoch wahnsinnig wertvoll sind.

Was eine Begegnung an der Wursttheke damit zu tun hat

Begonnen habe ich an der Wurst- und Käsetheke. Ich hatte mich nach einem nach verschiedenen Lebensmitteln erkundigt und die Dame hinter dem Tresen hat mich geduldig beraten. Nachdem sie mir meine Ware gegeben hatte, sagte ich ihr, wie froh ich sei, dass sie mich so gut beraten hatte. Ich versuchte das wirklich aus ganzem Herzen zu sagen und lächelte sie an. Wahnsinn, wie sie danach strahlte.

Nach diesem Erlebnis machte ich das öfter.

All die Menschen um mich herum, die etwas für mich getan hatten und sei es auch nur, dass sie meine Sachen im Supermarkt abkassiert haben, bekamen von mir positives Feedback. Ich schrieb sogar ab und an eine Mail an das Hotel/das Geschäft/Restaurant in dem ich war und bedankte mich für den guten Service durch die Person, mit der ich zu tun hatte.

Und was bringt dir das?

Gutes Karma. Oder anders gesagt: es tut mir selber gut und es freut wirklich jeden Menschen, etwas Schönes zu hören, besonders wenn es erst gemeint ist. Und so bin ich als Mutter meinen Kindern auch noch ein gutes Vorbild und sie lernen, andere wertschätzend zu behandeln. 

Zudem reißt es einen aus dieser Überforderung, die vielleicht die eine oder andere Mutter unter euch kennt, heraus. Denn in der Überforderung sind wir ja in einem Gefühl des Mangels (“ich schaffe das nicht”, “mir ist es alles zuviel”). 

Dadurch dass wir etwas verschenken können, schaffen wir uns ein Gefühl der Fülle.

Damit ist das Gefühl gemeint: “ich kann anderen etwas geben” oder “ich habe Ressourcen”.

Probier das einmal aus, glaub mir, es verändert etwas, für dich und für die anderen!