Immer wieder stelle ich fest, dass ich als Mutter die besten Glücks-Lehrer im Haus habe. Meine Kinder zeigen mir tagtäglich, wie Achtsamkeit, Selbstliebe, Glück finden sowie Stressreduktion funktionieren.

Wie meine Tochter mir eine Glückslehrerin war

Wir fuhren eines Tage im Auto nach Hause. Meine Tochter war sehr schweigsam und ich sah im Rückspiegel, wie sie angestrengt aus dem Fenster blickte.

Ein Gespräch entwickelte sich:

„Was ist los? Was siehst du denn?“

„Da ist eine kleine Raupe am Fenster außen“

„Und was macht die Raupe?“

„Sie macht Purzelbäume“

„Purzelbäume?“

„Ja, sie macht immer wieder einen Purzelbaum und dann ist sie wieder ganz still“

– Pause, in der meine Tochter beobachtet-

„Mama, die Raupe ist toll“

„Ja?“

„Ich glaube sie wird bald ein Schmetterling“

-Sie überlegt-

„Hoffentlich regnet es heute nicht, dann wird sie nass“

-Sie beobachtet-

„Sie macht wieder Purzelbäume“

Als ich mich an der Ampel umdrehe, sehe ich keine Raupe. Ich bitte meine Tochter sie mir zu zeigen und sie zeigt auf etwas, das höchstens 4 mm groß ist und bei genauerem Hinsehen tatsächlich wie eine Raupe krabbelt.

Gerührt blicke ich meine Tochter an.

Was ich von ihr lerne:

  • Etwas noch so Kleines kann faszinierend sein.
  • Schenke auch kleinen Dingen deine Aufmerksamkeit – sonst übersiehst du vielleicht etwas Wesentliches.
  • Wenn man eine Sache länger beobachtet, entdeckt man ganz neue Seiten daran.
  • Mitgefühl mit jedem lebenden Wesen macht am Ende dich selbst glücklich.
  • Nimm dir Zeit für eine Sache.
  • Lass dich begeistern.

Was hast du in den letzten Tagen in Sachen Glück von deinen Kindern gelernt?

Wir freuen uns riesig über deine Geschichte in den Kommentaren!