Das Wichtigste zuerst: Versuche bei Dir selber, Druck rauszunehmen. Wir erleben gerade so viele Mütter, die sich selbst unheimlich viel abverlangen. Die Schule von zu Hause aus soll super laufen, das Essen soll möglichst gesund sein und immer pünktlich auf dem Tisch stehen und die Wohnung soll auch noch gut aussehen.

Der Stress wird größer und viele Mütter sind erschöpft. Das wird so nicht funktionieren.

Denn: die Situation gerade ist neu und sie ist nicht leicht. Es ist total okay, wenn es bei dir und deiner Familie nicht alles klappt. So geht es gerade den allermeisten Eltern.

Wir haben drei Schritte für dich, mit denen du selbst schnell etwas an deiner Situation verändern kannst.

So sagst du deinem Perfektionismus JETZT adé:

  • Überlege dir ganz konkret, was deine Erwartungen an dich selber sind. Möchtest du, dass sich deine Familie gesund ernährt? Möchtest du, dass euer Haus/eure Wohnung ordentlich ist? Möchtest du, dass du jeden Tag Sport machst? Möchtest du, dass deine Kinder pünktlich ins Bett kommen? Willst du, das die Hausaufgaben deines Kindes gut gemacht sind?
  • Setze Prioritäten. Welche deiner Erwartungen ist wirklich so wichtig, dass es für dich und deine Familie ohne das nicht geht? Mach eine Liste der Top-Punkte, die absolut sein MÜSSEN. Alle anderen streichst du durch. Treffe die Entscheidung, dich um diese Erwartungen in der nächsten Zeit nicht zu kümmern. Gebe dir bewusst die Erlaubnis und spüre die Erleichterung.
  • Spreche mit deinem Partner und deinen Kindern über deine Top-Punkte. Warum ist dir das so wichtig? Überlegt gemeinsam, wie jeder von euch dazu beitragen kann, diese Punkte in den Alltag zu integrieren. Wo kann dein Partner dich unterstützen? Wo können vielleicht Oma und Opa per Videokonferenz unterstützen? Werdet kreativ.

Setze dich auch dabei nicht unter Druck. Du tust dein Bestes. Und das ist absolut genug.

Wir geben dir hier unsere Tipps für stressfreie Ferien zuhause.

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