Beitrag von Gastautorin Anja M.

Erschöpft sinke ich abends auf die Couch. Es ist 22 Uhr. Normalerweise sind die Kinder um 20 Uhr spätestens im Bett. Aber normal ist eben gerade nichts. Es gibt keine Routinen, keine Normalitäten, keine Sicherheit.

Erst jetzt wird mir bewusst, wie sicher mir Routinen und meine Alltags-Strukturen sind. Wir leben von einem Tag in den anderen. Die Kinder spüren meine Unsicherheit – sie sind anders, jedes für sich.

Meine Große rastet regelmäßig aus und beschimpft mich – sie vermisst ihre Freunde, meine Mittlere zieht sich mehr und mehr zurück und liegt stundenlang im Bett. Mein Kleinster bockt noch mehr als sonst und wehrt sich gegen Neues und Ungewohntes.

Was kann mir jetzt helfen? Ich dachte bisher, dass mir nichts helfen könne. Bis ich auf das Konzept der Resilienz gestoßen bin. Per Zufall las ich in der Süddeutschen Zeitung über ein Webinar, das zwei Resilienztrainerinnen machten. Das Webinar „Starke Mamas“, das Kathi und Olivia jetzt fast wöchentlich anbieten.

Erst war ich unsicher, wie mir das online gefallen würde. Und da ich Abends ko und erschöpft auf der Couch eigentlich zu nichts mehr fähig bin, war ich ehrlich gesagt sehr skeptisch.

Aber es war ganz anders. Es war so persönlich, so nahbar. Es tag so gut, sich mit anderen Mamas auszutauschen, den es gerade so geht wie mir. Ich wusste lange gar nicht, dass ich nicht die Einzige bin, der es so geht.

Und noch dazu habe ich jetzt eine ganz konkrete Übung, die mir hilft, meine Impulse gegenüber meinen Kindern besser zu kontrollieren: Die ABC-Übung, die Kathi und Olivia auch in der Podcast-Episode Nummer 88 „Illusion perfekte Erziehung“ erklären.

Ich kann das Webinar sehr empfehlen und bald bieten die Beiden auch noch zweimal ein halbtägiges Online-Training zum Theme „Stark durch die Krise“ an.

Danke, Kathi und Olivia