Wirst du Mama, nimmt der Schlaf meist einen ganz neuen Stellenwert ein. Man wird mit einem Kind ganz automatisch oft aus dem Tiefschlaf heraus gerissen, stillt, beruhigt, sucht Schnuller oder Kuscheltiere, wechselt Windeln, bezieht Betten neu und so weiter.

Viele Mütter leiden an erheblichen Schlafmangel. 

Es gibt zum Glück einige Dinge die man beachten kann, um die Situation zumindest zu verbessern. Dazu gleich mehr.

Diese Woche veröffentlichen wir eine neue Einschlafmeditation in unserem Podcast, die euch sicherlich gefällt.

Aus diesem Anlass hier ein paar Fakten:

Im Schlaf verändert sich ganz viel im Körper: der Puls, die Atemfrequenz und der Blutdruck. Schlaf bedeutet Erholung für Körper und Geist und ist überlebensnotwendig. Schlafentzug ist nicht ohne Grund eine verbreitete Foltermaßnahme.

Der Mensch hat eine innere Uhr, die Körperfunktionen dem Tag-Nacht-Rhythmus anpasst. Es gibt die klassischen Frühaufsteher und die Nachtschwärmer. 

Das Schlafbedürfnis des Menschen ist individuell und bewegt sich etwa zwischen sechs und 10 Stunden am Tag. Es ändert sich im Laufe eines Lebens, so ist es bei Kindern deutlich höher als bei Erwachsenen.

Schlafmangel führt auf Dauer zu mentaler und physischer Müdigkeit und reduziert die Leistungsfähigkeit.

Längerfristiger Schlafmangel kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken und zu Beschwerden wie Bluthochdruck führen. Auch eine Depression wird durch Schlafmangel begünstigt.

Laut britischer Forscher dauert es bis zu sechs Jahre nach der Geburt des ersten Kindes, bis Mutter und Vater wieder so schlafen können wie vor der Geburt. Meistens sind die Mütter stärker betroffen.

Doch das Wichtigste ist, sich gerade in Situationen, die unbeeinflussbar erscheinen (das Kind hat eben alle zwei Stunden Hunger), zu überlegen, was du selbst trotz allem tun kannst.

Hier also unsere 5 Tipps, wie du deinen Schlaf als Mama verbessern kannst:

  1. Gestaltet die Familien-Schlafsituation so, dass jedes Mitglied der Familie möglichst viel Schlaf bekommt. Wir, Kathi und Olivia sowie unsere Männer haben schon auf Matratzen in den unterschiedlichsten Kombinationen mit und ohne Kindern geschlafen und die Aufteilung sehr oft angepasst. Egal, Hauptsache alle können irgendwie schlafen.
  2. Es wird besser! Das ist ab jetzt dein Mantra und es stimmt wirklich.
  3. Den Partner um Hilfe bitten. Könnt ihr euch nachts abwechseln? Bezieht ruhig unterschiedliche Zimmer oder Stockwerke, hier geht es nicht um Romantik sondern darum, Schlaf zu finden. Es ist nur eine Phase.
  4. Eine erholsame und wohltuende Abendroutine trägt zu besserem Schlaf bei. Was tut dir abends gut? Schaffe dir eine kleine Wohlfühlinsel am Abend, etwa mit einem Bad, einer warmen Dusche oder einer Meditation. Im Glücksheldin-Podcast wartet eine brandneue Einschlafmeditation auf dich. 
  5. Akzeptanz: das ist so schwer, dass wissen wir. Aber es hilft meist nicht, sich auch noch darüber zu ärgern, dass dein Schlaf schlecht ist. Nimmes hin und nutze Tipp 2.

In diesem Sinne: eine gute Nacht euch allen.

Achja, unsere erste Eischlafmeditation ist die mit am meisten gehörte Folge in unserem Podcast. Das sagt doch was aus. Hör gleich rein.

Und in dieser Episode gibt Olivia drei Tipps bei chronischem Schlafmangel.

Mehr Infos und spannende Themen gibt es im Glücksheldin-Podcast.

Und hier findest du unsere Quick Tipps bei Stress für Mamas.